{"id":212,"date":"2010-09-14T16:45:11","date_gmt":"2010-09-14T15:45:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bachw.de\/blog\/?p=212"},"modified":"2010-09-27T13:14:15","modified_gmt":"2010-09-27T12:14:15","slug":"29-etappe-13-09-2010","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bachw.de\/blog\/?p=212","title":{"rendered":"29.Etappe 13.09.2010"},"content":{"rendered":"<p><strong>Santa Croya de Tera &#8211; Calzadilla de Tera &#8211; Rionegro del Puente<\/strong><br \/>\nDie Nacht war himmlich: Gute Matratze, kein Knarren und kein Schnarrchen (mich vielleicht ausgeschlossen)! Ich habe gro\u00dfartig geschlafen, nur meine Uhr holte mich aus dem Tiefschlaf. Schnell werden Rucksack, NW-St\u00f6cke, Schuhe und Schlafsack in den Aufenthaltsraum geschleppt. Meine drei Frauen sind schon da. Dort wird sich angezogen und der Rucksack fertig gepackt. Dank Niki hole ich noch mein Ladegr\u00e4t mit zwei Akkus f\u00fcr mein Navi aus dem Schlafsaal. Ich h\u00e4tte es vergessen!<\/p>\n<p>Einen Minibecher Kaffee spuckt der Automat f\u00fcr mich noch gerade aus, danach gibt es nichts mehr. Ich habe nur 1-EUR-St\u00fccke, der Kaffee kostet 80 Cent und Wechselgeld hat er nicht. Wir verlassen die Herberge gegen 6:30 wieder mit Jacke und Stirnlampe. Diesmal habe ich keine Lust lange zu laufen und so wird die heutige Etappe auch nach 28 km enden!<\/p>\n<p>Erstmals liegt Bodennebel \u00fcber den Wiesen und wir m\u00fcssen mehrere Schlammstellen durch- bzw. umlaufen. Wir bleiben zusammen und erreichen gegen 9:00 den ersten Ort. Getrieben vom Kaffeedurst suchen wir eine ge\u00f6ffnete Bar, leider Fehlanzeige. Ein alter Mann verweist uns auf das n\u00e4chste, 3 km entfernte, Dorf. Nun geht es immer an einem kleinen Kanal entlang bis dort hin. Leider finden wir wieder keine Bar und machen auf einem Dorfplatz des ausgestorbenen Dorfes eine l\u00e4ngere Pause.<\/p>\n<p>Ab diesem Dorf nehmen wir zur Sicherheit die im F\u00fchrer ausgewiesene Alternativroute. Der Hauptweg kommt nach 6 km an eine Stelle, die h\u00e4ufig \u00fcberschwemmt ist und keine Ausweichmglichkeiten bietet. Dann nochmals zur\u00fcck und erst dann auf die Alternativroute ist nicht wirklich spa\u00dfig! Der Weg verl\u00e4uft auf einer Asphalt-Piste bis zum Stausee und st\u00f6\u00dft dann wieder ab der Staumauer auf dem Hauptweg.<\/p>\n<p>Nach dem \u00dcberqueren des Sees geht es noch einige Zeit auf einer kleinen Stra\u00dfe weiter, doch dann tauchen wir wieder ein in eine herrliche Landschaft. Immer vor uns eine Bergkette. Bald heisst es diese zu \u00fcberwinden. Dort geht es auf ca. 1300 Meter und Galicien ist erreicht.<\/p>\n<p>Gegen 13:30 haben wir meinen Zielort erreicht. Hier sitzen wir zum letzten Mal beim Clara (Radler) bzw. Eis zusammen. Conni, Niki und Lisa fahren mit dem Bus weiter um Zeit zu sparen. Wieder einmal trennt man sich von Pilgerbekanntschaften. Dies ist typisches Pilgerleben, man trifft sich, verabschiedet sich und manchmal trifft man sich irgendwo mit Freude wieder.<\/p>\n<p>Die Herberge ist sch\u00f6n und ger\u00e4umig. Hat einen gro\u00dfen Schlafsaal im Erdgescho\u00df und einen kleinen Schlafraum im OG. Ich breite mich als Einziger auf einem Einzelbett im EG aus. In beiden Ebenen gibt es 2 Duschen und 1 WC. Eine K\u00fcche mit Waschmaschine und Trockner und einen Innenhof f\u00fcr Fahrr\u00e4der und W\u00e4sche.<\/p>\n<p>Nach mir kommt Christoph, ein deutscher Radpilger, dann ein spanischer Radpilger, ein spanisches Pilgerpaar, wir sind uns schon ein paar mal in Herbergen begegnet und zu Schlu\u00df am Abend kommen die vier Deutschen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Santa Croya de Tera &#8211; Calzadilla de Tera &#8211; Rionegro del Puente Die Nacht war himmlich: Gute Matratze, kein Knarren und kein Schnarrchen (mich vielleicht ausgeschlossen)! Ich habe gro\u00dfartig geschlafen, nur meine Uhr holte mich aus dem Tiefschlaf. 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