{"id":206,"date":"2010-09-09T18:02:33","date_gmt":"2010-09-09T17:02:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bachw.de\/blog\/?p=206"},"modified":"2010-09-12T12:49:16","modified_gmt":"2010-09-12T11:49:16","slug":"25-etappe-09-09-2010","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bachw.de\/blog\/?p=206","title":{"rendered":"25.Etappe 09.09.2010"},"content":{"rendered":"<p><strong>Zamora &#8211; Montamarta<\/strong><br \/>\nDiesmal war ich nicht der Erste, einer meiner beiden spanischen Mitpilger wollte heute wieder eine Etappe \u00fcber 30 km machen und stand vor mir auf. Er hat bereits einige Blasen. Vielleicht sehe ich Ihn in ein paar Tagen wieder. Bisher haben diese sogenannten &#8222;harten Jungens&#8220; einige Zeit sp\u00e4ter wieder k\u00fcrzer getreten.<\/p>\n<p>Das Fr\u00fchst\u00fcck stand schon bereit. Eine spanische Hospitalera war flei\u00dfig bem\u00fcht immer Kaffee und Cornflaks bereitzustellen. Endlich wieder normalen schwarzen Kaffee! Ich genoss ausgiebig das Fr\u00fchst\u00fcck. Da die heutige 18 km Etappe ja recht kurz ist, verlie\u00df ich erst um 8:00 die Herberge. In der Altstadt \u00fcbersehe ich prompt die Abzweigung und gehe weiter geradeaus. Inzwischen zur Gewohnheit geworden, schaue ich \u00f6fters in Orten auf mein Navi. Daher erkenne ich recht bald den falschen Weg. Eine junge spanische Pilgerinnen l\u00e4uft ebenfalls falsch. Leider hat Sie wohl kein Vertrauen in meinem Hinweis und l\u00e4uft weiter. Schnell finde ich wieder den Weg. Es dauert aber fast noch bis 10:00 bis ich endlich wieder abseits in der Natur bin. Die Landschaft ist heute nicht so spektakul\u00e4r wie gestern. Auch verl\u00e4uft der Weg immer in Sichtweite der Nationalstra\u00dfe, aber mein tac, tac, tac&#8230; \u00fcbert\u00f6nt deutlich das leise Ger\u00e4usch des Verkehrs. Ich laufe gem\u00fctlich meines Weges.<\/p>\n<p>Irgenwann erreiche ich Coni, Niki und Lisa, die drei deutschen Frauen. Gemeinsam gehen wir weiter. Bereits um 12:00 erreichen wir die sehr schlichte Herberge, etwas abseits des  Ortes. Ich habe das Gef\u00fchl man tut etwas f\u00fcr die Pilger aber die sollen der Dorfgemeinschaft nicht zu nahe kommen. Auch liegt die Herberge an einer stark befahrenen Stra\u00dfe. Ich gespannt ob man schlafen kann.<\/p>\n<p>Wir haben wieder herrliches Wetter und die Sonne scheint kr\u00e4ftig. Gegen die sonstigen Geflogenheiten der Pilger machen wir zun\u00e4chst eine Mittagspause drau\u00dfen. Ein alter Mann kommt gerade mit vielen Birnen vorbei und bietet uns diese zum Probieren an. Sie sind kalt, s\u00fc\u00df und saftig und wir geben Ihm 2 EUR.  Er gibt uns ca 30 Birnen, genug f\u00fcrs Mittagessen und als Proviant f\u00fcr morgen.<\/p>\n<p>Da die Dorfl\u00e4den um 14:00 schlie\u00dfen und erst um 17:00 wieder \u00f6ffnen, geht es erst noch dorthin. Ich hole mir Mineralwasser, O-Saft und Jogurt f\u00fcr morgen zum Fr\u00fcst\u00fcck. Auf dem R\u00fcckweg besuchen wir das auf dem Weg liegende Restaurant. Dieses bietet bereits ab 18:30 etwas zu Essen an. Da es in der Herbergsk\u00fcche keine Kochm\u00f6glichkeit gibt, werden wir das Restaurant heute aufsuchen.<\/p>\n<p>Es ist ein langweiliger Nachmittag, Coni liest den beiden anderen etwas vor und ich lege mich zu einem kurzen Schl\u00e4fchen hin.<\/p>\n<p>Inzwischen sind noch zwei Radpilger eingetroffen. Wie das h\u00e4ufig bei den spanischen Radpilgern leider ist, sie nehmen keinen Kontakt mit uns auf. Wir sind Luft f\u00fcr Sie. Sie sind auch f\u00fcr spanische Fu\u00dfpilger h\u00e4ufig eine Plage. Treten in Gruppen auf, l\u00e4rmen und nehmen dabei  kaum R\u00fccksicht auf andere Pilger. Nat\u00fcrlich gibt es wie bereits erlebt auch Ausnahmen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zamora &#8211; Montamarta Diesmal war ich nicht der Erste, einer meiner beiden spanischen Mitpilger wollte heute wieder eine Etappe \u00fcber 30 km machen und stand vor mir auf. Er hat bereits einige Blasen. 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