2. Etappe 2016-08-06 第2 行程

和訳

Folgende Tempel besuchte ich heute: 06, 07, 08, 09 und 10
Distanz: 21 km Anstiege: 334 m Abstiege: 346 m Temperatur: bis 38°C

Schon beim Aufstehen macht sich mein linker Fußballen sehr schmerzhaft bemerkbar. Der Tag fängt nicht gut an. Die Zimmerwirtin meldet sich pünktlich um 6:30 Uhr zum Frühstück. Es gibt ein traditionelles japanisches Frühstück: Reis, Suppe, Fisch (meistens gegrillter oder geschmorter Fisch, kein „Sashimi” beim Frühstück) und diverse kleine Schälchen mit eingelegtem Gemüse. Dazu gibt es grünen Tee und kalten Weizentee. Für den großen Hunger ist es nicht geeignet. Ich mag diese Art des Frühstücks und da ich genug Reserven auf meinen Rippen habe 🙂 , ist es mir recht so. Allerdings bestelle ich mir eine zusätzliche Portion Reis.

Mein Start zur zweiten Etappe ist holperig! Mein Fuß macht mir heftige Probleme, da wird die Hitze schon fast zur Nebensache. Trotzdem ist der Tempel 6 (Anraku-ji安楽寺) schnell erreicht. Im Eingangstor hängt unübersehbar das Verbotszeichen zum Fotografieren. Schade, denn der Tempel ist sehr schön.

Anmerkung: Ich mache mir nicht die Mühe über die einzelnen Tempel etwas zu schreiben, dass haben schon andere sehr gut getan. Im Internet findet man zu den Tempeln viele Informationen. Ich könnte es nur kopieren.

Die Tempel 7 (Jūraku-ji 十楽寺) und 8 (Kumatani-ji 熊谷寺) folgen in kurzen Abständen. Auch der Tempel 9 (Hōrin-ji 法輪寺) ist schnell erreicht. An der Außenmauer zum Tempel, nahe dem Eingangstor, steht ein Mönch. Sein Gesicht ist braun gegerbt und er steht rezitierend mit einer Schale in der Hand fast unbeweglich dort. Sein Gepäck auf dem Boden ist klein, viel hat er nicht dabei. Aus dem Buch des deutschen Zen-Mönchs Ryofu Pussel habe ich den Sinn dieses Tuns verstanden. Er scheint auch auf der Pilgerreise zu sein und benötigt Geld für sein Essen und dem unterwegs sein. Ich gebe ihm gerne etwas.

Im klimatisierten Tempelbüro mache ich wieder meine Pause. Eine asiatisch aussehende Frau kommt rein und bittet die Frau am Schalter irgendwo anzurufen, dabei zeigt sie auf dem mitgebrachten Zettel. Es geht um Übernachtungen für sie und ihrem Begleiter. Erst nach mehreren Anrufen klappt es. Die Frau stammt aus den USA und hat nur vier Wochen Zeit für die Umrundung. Daher ist es eine Mischung aus zu Fuß gehen und Bus- und Bahnfahrten. Sie sprich kein japanisch.

Vor der Tempelanlage gibt es eine kleine Garküche, betrieben von einer alten Frau. Da ich eine Übernachtung ohne Abendessen habe, kehre ich hier ein. Es gibt Udon in Eiswürfel gelegt und dazu eine Schale mit Würze. Man tunkt die Nudeln hinein und isst. Gerade richtig bei dieser Hitze.

Wieder unterwegs in Richtung Tempel 10 (Kirihata-ji 切幡寺) verlasse ich die Straße und biege in einen schmale Weg ab. Meine Hoffnung endlich mal wieder der Betonpiste zu entrinnen, schlägt fehl. Es ist ein Wirtschaftsweg ebenfalls mit Beton. Meistens ist der Beton aufgeraut mit Split und das tut meinem Fuß momentan überhaupt nicht gut. Dann taucht an einem Geländer montiert ein Warnschild wegen Schlangen auf. Doch auf dem Beton treffe ich keine, ist denen wohl auch zu rau.

Endlich erreiche ich den Tempel 10 und wieder einmal werde ich auf eine harte Probe gestellt. Es geht vom Eingangstor über eine ordentlich Schräge und einige Treppen hoch zur Tempelanlage. Die Hitze ist schon sehr heftig, gefühlte Temperatur über 40 °C und dann diese Treppenstufen. Immer mal wieder bleibe ich stehen und verschnaufe. Touristen ohne Gepäck folgen mir mit Abstand und ebenfalls Verschnaufpausen. Oben angekommen, versorge ich mich zunächst mit kaltem Wasser aus dem Automaten. Was für Segen diese Automaten! Noch vor der Reise fand ich diese Automaten nur als Energievergeuder und nun liebe ich sie.

Es ist ein kleiner Tempel und die sehr alte Frau im Tempelbüro thront förmlich über dem Schalter. Ich muss mich vorbeugen, um Ihr mein Stempelbuch reichen zu können. Ich verbringe einige Zeit in dieser Tempelanlage. Die Automaten in der Nähe sind einfach zu verführerisch.

Danach geht es humpelnd wieder weiter. Zunächst laufe ich durch eine Ortschaft, wo weiß ich nicht. Dann plötzlich hält wieder ein Wagen und eine junge Frau schenkt mir eine kalte Flasche Wasser. Genau richtig, ich habe Durst und kein Automat seit einiger Zeit zu sehen. Ein Stück weiter gibt es ein leicht schattiges Plätzchen vor einem Minialtar. Als ich mich hinsetze, verbrenne ich mir fast den Hintern. Der Beton ist total aufgeheizt.

Nach der Ortschaft geht es durch große landwirtschaftliche Anbauflächen und zweimal überquere ich auf sehr schmalen Brücken zwei Flüsse. Erstmals weht ein leichter angenehmer Wind. Die Brücken sind so schmal, dass mich die Fahrzeuge gerade so überholen können. Wieder zieht sich der Weg und nimmt kein Ende. Ich komme nur noch langsam humpelnd vorwärts und es wird wieder spät, bis ich das heutige Business Hotel erreicht habe. Eine weitere Übernachtung zur Schonung meines Fußes ist hier nicht möglich. Ich habe aber Glück, in etwa einem Kilometer Entfernung gibt es ein Hotel und dort kann ich übernachten. Wieder kaputt schlafe ich früh ein.

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第2 行程

今日訪ねた寺=第6番、第7番、第8番、第9番、第10番
行程距離=21Km 登高=334M 下降=346M 気温=摂氏38度

今朝起きた時、もう左足、母趾球(フットパッド)に強烈な痛みを覚えた。今日は調子が悪そうだ。宿の女将さんが6時30半 きっかりに朝食を知らせに来た。日本の伝統的な朝食で、ご飯、味噌汁、魚や漬物といくつかの小鉢入りおかずの類。飲み物として緑茶と冷たい麦茶がある。食 欲旺盛な方には少し問題がありそうだ。私はこの種の朝食を好み何でも好き嫌い無く頂けるので私にはぴったりだ。むろんご飯のお代わりもしましたよ。

でこぼこ道から第2行程はスタートした!足の突き刺すような強烈な痛みで連日の猛暑の事など気にならなくなった。それにもかかわらず第6番の安楽寺にはかなり早く到着。山門に掛けられた撮影禁看板の見落しは無さそうだ。とても残念!寺は余りにも美しい。

注:各寺院については既に皆さんが記述されているはずなので、あえて述べるのは控えます。インターネット上で寺院に関する多くの情報をご覧いただけます。其のコピーだけならできます。

第7番の十楽寺と第8番の熊谷寺は短い間隔で続く。第9番の法輪寺にもすぐに到達。山門近くの寺院の外壁に茶色く日焼けした顔の一人の僧侶がお椀を手にほとんど身動きもせずお経を朗詠していた。地面に置かれた彼の荷物は小さく、軽装備。ドイツ語で読んだ禅僧呂Ryofu Pusselの本から今そこにいる僧侶の行動の意味を理解した。彼もまた一人のお遍路で、行脚の途中であり、食事の為のお金を必要としている。私も彼にいくらか差し上げる。

エ アコン付きの寺院の事務所でまた休憩をとる。アジア人風の女性が入って来て、受付けの女性に用件の書かれたメモ用紙を見せてどこかへの電話連絡を頼んだ。 アジア風の女性と其の同伴者の為の宿泊予約のようだった。何回も電話を掛けた後やっと予約が出来た。其の女性は米国からで四国88ヶ所の遍路にはたった4 週間しか時間が無いと言った。従って巡礼行程は徒歩やバス、そして電車などの乗り物との組み合わせという事だった。彼らは日本語を話しません。

寺院の前に老婆が営業する小さな屋台がある。今夜私の宿では夕食なしなのでここに入る。そこのうどん(冷やしうどん)は、氷片の上に載せられたうどんと、そのうどん用の冷たいスープの入った小鉢。麺を小鉢のスープに浸して食べる。この暑さ最適のメニュー。

第10番 の切幡寺に向かいながら今までの道を離れ狭い道に曲がる。願わくばやっとアスファルト道路を離れるかと思いきや失望。農道ながらまたアスファルト舗装だっ た。アスファルト舗装のほとんどは、滑り止め加工が施されていて痛む私の足の現状には全く適さない。その後道路の保護柵に蛇の警告サインが見られた。しか し、コンクリート塗装の道では蛇に出くわす事はない、おそらく蛇にとっても肌触りの点でざらざらして蛇行しにくいのか。

つ いに第10番の寺に到達したが再び難関を潜リ抜けなければならない.それというのも急な斜面の向こうの山門を抜け、寺院へのいくつかの登り階段を経た後に やっと寺院があるからだ。外気熱は厳しく体感温度は40度を超えるなかでのこの登り階段。頻繁に立ち止っては呼吸を沈める。荷物のない観光客もやっぱり多 少距離を置いて私の後に同じ様に一息入れながら登ってくる。上に着いた私は自動販売機の冷水でわが身を癒す。「天の恵みの自動販売機」!まだ旅の前には 「電力の浪費」と自動販売機に「ケチ」をつけていたが、今私には不可欠のものとなった。

寺は小さく寺院の事務所ではかなりの老女が窓口に君臨していた。私は納経帳を差し渡すのに彼女の方に身をかがめて渡した。この寺院の境内をゆっくり味わう。近くに置かれた飲み物自動販売機はその時の自分にはあまりにも魅惑的過ぎた。

そ の後、再び足を引きずってよたよた進む。次には知らない町を通る。その後、突然車が止まり若い女性が私に冷たい水のボトルを下さった。「助かったー」喉が 乾き、もう数時間も自動販売機を見ていない。さらに少し先の道端のミニ祭壇の前の木陰に休めそうな場所があった。そこに腰を下ろすや否やお尻が焼け焦げそ うになった。コンクリートが完全に加熱され、今すぐにでも目玉焼きができそうだった。

村 の後に広がる大規模な農地を通過し、二本の川にかかる非常に狭い二つの橋を渡って行く。初めての心地よいそよ風が流れる。橋はとても狭く、ギリギリでやっ と車が私を追い越せるぐらいだった。お遍路道は終わることなく延々と続く。私はさらにゆっくり足を引きずって行くが今夜のビジネスホテルに到達するまでに はまた遅くなりそうだ。足の養生のための宿の延泊もこでは満室で不可能と聞いている。しかしなんと「ラッキー」な事か、今夜の宿から1キロメートルほどの 所にあるホテルに滞在できるのだ。また今日も疲労困憊、早めに眠りにつく。

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